
Jagdferngläser von DDoptics
Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für die Jagd ist nach wie vor das Jagdfernglas. Daran ändert auch die moderne elektronische Wärmebildtechnik nichts. Ein modernes Jagdfernglas bietet eine gute Übersicht beim Abglasen des Reviers, gibt Sicherheit beim Ansprechen von Wild und leistet seine Dienste bei jedwedem Wetter bis spät in die Dämmerung und Nacht hinein.
Das Fernglas ist, was die realistische Darstellung von Natur, Landschaft und jagdlicher Situation betrifft, bis heute unübertroffen. Feinste Details und Farben werden sichtbar und ermöglichen erst das zuverlässige und richtige Ansprechen von Wild. So rundet ein gutes Jagdfernglas die Jagd als schönes Naturerlebnis insgesamt ab, schon weil man mit einem Fernglas einfach anders sieht.

Jagdferngläser für die Nachtjagd
Jagdferngläser für die Drückjagd
Jagdferngläser für die Pirschjagd
Jagdferngläser für die Bergjagd
Wir empfehlen Dir ein Nachtjagdfernglas mit möglichst 7 mm Austrittspupille, wenig Verlust in den Prismen, eine gute Vergütung der Linsen und eine Lichttransmission nicht unter 90 % bei 450 nm. Das Gewicht eines Nachtjagdfernglas ist eher zweitrangig.
Bei der Drückjagd muss es schnell gehen, deshalb eignen sich dafür Ferngläser die klein und leicht sind sowie über ein großes Sehfeld und eine hohe Vergrößerung verfügen. Deshalb bieten sich für die Drückjagd 8x30, 8x33 oder auch 8x42 Ferngläser von DDoptics an.
Klein und leicht sollte das perfekte Pirschfernglas für jagdliche Einsätze im Unterholz sein und dennoch eine ausreichende Vergrößerung bieten. Für die Pirsch empfiehlt sich ein 8x42, 8x45, 10x42 oder 10x45 Fernglas an.
Die Bergjagd ist köperlich anstrengend und bedarf ein leichtes und lichtstarkes Fernglas, welches zum Beispiel Gämse oder Steinböcke in den steilen Berghängen gut ausmacht. Daher erfreuen sich 10x50 und 10x42 Ferngläser von DDoptics bei der Bergjagd großer Beliebtheit.


Jagdfernglas, Lichttransmission und Austrittspupille
Neben der Baugröße des Jagdfernglas sind natürlich qualitative Unterschiede bei der Verarbeitung, den verwendeten Glassorten oder der optischen Vergütung, aber auch die Wahl der Prismen für die effektive Lichtleistung, sprich Lichttransmission, Ihres Jagdglases entscheidend.
Hochwertige lichtstarke Nachtjagdgläser sind daher meist mit größeren, aber auch teureren Abbe-König-Dachkant Prismen ausgestattet, während in günstigeren Ferngläsern für die Jagd gleicher Baugröße i.d.R. die etwas lichtschwächeren Schmidt-Pechan-Umkehrprismen Verwendung finden.
Das Jagdfernglas 8x56 aus der Pirschler Serie ist daher ausschließlich mit leistungsstärkeren Abbe-König-Prismen ausgestattet. Da sich die Austrittspupille des menschlichen Auges, speziell bei älteren Menschen, oft nicht mehr auf die maximalen 7 mm erweitert, sollte bei der Auswahl des Jagdfernglas auch die Austrittspupille unbedingt berücksichtigt werden.

Sehfeld und Vergrößerung
Jäger, Fernglas, Lichtstärke
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass eine höhere Vergrößerung grundsätzlich besser ist, oder sogar ein Qualitätskriterium darstellt. Dem ist nicht so! Neben der bereits erwähnten leichten Reduktion der Lichtleistung durch eine höherer Vergrößerung, wirkt sich diese auch negativ auf das Sehfeld Ihres Jagdfernglases aus. Umso höher die Vergrößerung, umso stärker verengt sich Dein Sehfeld und damit Dein Überblick. Speziell für jagdliche Anwendungen wie Drückjagd oder Bewegungsjagden generell, wird dieser Faktor beim Fernglaskauf oft vergessen. Bei der richtigen Wahl der Vergrößerung für Dein Jagdfernglas solltest Du zudem bedenken, dass sich die natürliche Handunruhe mit steigender Vergößerung mit vergrößert und zu einer höheren Bildunruhe führt. Für freihändiges Halten sind Ferngläser Vergrößerungen von 12x oder gar 15x daher NICHT zu empfehlen!


Die meisten Jäger gehen am frühen Morgen oder am späten Nachmittag oder frühen Abend auf die Jagd. Folglich ist die Lichtstärke des Jagdglases, beim ersten oder letzten Büchsenlicht, ausschlaggebend um noch helle Bilder ans Auge zu liefern. Ohne Berücksichtigung qualitativer Unterschiede steigt die Lichtstärke je größer der Objektivdurchmesser Deines Jägerfernglas ist. Gleichzeitig fällt die Lichtleistung wiederum mit stärkerer Vergrößerung. Dasselbe gilt natürlich auch für andere Jagdoptik wie Zielfernrohre oder Spektive für Jäger.

Welches Jagdfernglas ist das Richtige für Dich?
Nur Du kannst das entscheiden!
