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Sehfeld bei Fernglas, Spektiv und Zielfernrohr

 

 
DDOPTICS OPTIK-LEXIKON

Sehfeld bei Fernglas, Spektiv und Zielfernrohr

 

Ein großes Sehfeld erleichtert Orientierung, das Finden bewegter Motive und die Beobachtung weitläufiger Szenen. Es ist jedoch immer gemeinsam mit Vergrößerung und Randschärfe zu bewerten.

m auf 1.000 m
Gebräuchliche lineare Angabe für Ferngläser.
Winkel in Grad
Beschreibt den objektseitigen Sichtwinkel.
Mehr Vergrößerung
Führt meist zu kleinerem Sehfeld.
Randschärfe
Weite Felder stellen höhere Anforderungen an die Korrektur.
 

Lineares und winkliges Sehfeld

Ein Sehfeld von 120 m auf 1.000 m bedeutet, dass der sichtbare Ausschnitt in dieser Entfernung etwa 120 m breit ist. Der zugehörige Winkel lässt sich näherungsweise durch 17,45 teilen: 120 ÷ 17,45 ≈ 6,9 Grad.

Bei Zielfernrohren wird das Sehfeld häufig auf 100 m angegeben. Einheiten und Bezugsentfernung müssen deshalb immer mitgelesen werden.

 

Tatsächliches und scheinbares Sehfeld

Das tatsächliche Sehfeld beschreibt den Ausschnitt am Objekt. Das scheinbare Sehfeld beschreibt, wie weit das Bild für den Beobachter subjektiv aufgespannt wirkt. Es hängt zusätzlich von der Vergrößerung und der Okularkonstruktion ab.

Zwei Ferngläser mit gleichem linearem Sehfeld können bei unterschiedlicher Vergrößerung einen anderen subjektiven Eindruck erzeugen.

 

Sehfeld sinnvoll vergleichen

Vergleichen Sie Geräte bei gleicher oder ähnlicher Vergrößerung. Ein größerer Wert ist besonders für Birding, Drückjagd, Sport und bewegte Motive hilfreich.

Sehr große Sehfelder sind optisch anspruchsvoll. Randschärfe, Verzeichnung, Augenabstand und Einblick müssen mitbewertet werden.

 
Praxisüberblick
120 m / 1.000 m ca. 6,9° tatsächlicher Winkel
151 m / 1.000 m ca. 8,7° tatsächlicher Winkel
Niedrige Vergrößerung Meist mehr Übersicht
Hohe Vergrößerung Meist kleinerer Ausschnitt, mehr Detail
 
BEZUG ZU DDOPTICS

Große Sehfelder bei DDoptics

Das DDoptics EDX 8x30 Fieldstar ist auf ein besonders weites Sehfeld ausgelegt und eignet sich damit für Birding, Reise und schnelle Naturbeobachtung.

DDoptics EDX Fieldstar ansehen
 
Häufige Fragen zu Sehfeld
Wie rechnet man Meter auf Grad um?
Für kleine Winkel näherungsweise Sehfeld in Metern auf 1.000 m durch 17,45 teilen.
Warum sinkt das Sehfeld beim Zoomen?
Mit höherer Vergrößerung wird ein kleinerer Ausschnitt des Zwischenbildes sichtbar.
Ist ein größeres Sehfeld immer besser?
Nicht allein. Randschärfe, Einblick, Verzeichnung und Anwendung müssen passen.

 

 

 
DDOPTICS OPTIK-LEXIKON

Sehfeld bei Fernglas, Spektiv und Zielfernrohr

 

Ein großes Sehfeld erleichtert Orientierung, das Finden bewegter Motive und die Beobachtung weitläufiger Szenen. Es ist jedoch immer gemeinsam mit Vergrößerung und Randschärfe zu bewerten.

✓ 
m auf 1.000 m
Gebräuchliche lineare Angabe für Ferngläser.
✓ 
Winkel in Grad
Beschreibt den objektseitigen Sichtwinkel.
✓ 
Mehr Vergrößerung
Führt meist zu kleinerem Sehfeld.
✓ 
Randschärfe
Weite Felder stellen höhere Anforderungen an die Korrektur.
 

Lineares und winkliges Sehfeld

Ein Sehfeld von 120 m auf 1.000 m bedeutet, dass der sichtbare Ausschnitt in dieser Entfernung etwa 120 m breit ist. Der zugehörige Winkel lässt sich näherungsweise durch 17,45 teilen: 120 ÷ 17,45 ≈ 6,9 Grad.

Bei Zielfernrohren wird das Sehfeld häufig auf 100 m angegeben. Einheiten und Bezugsentfernung müssen deshalb immer mitgelesen werden.

 

Tatsächliches und scheinbares Sehfeld

Das tatsächliche Sehfeld beschreibt den Ausschnitt am Objekt. Das scheinbare Sehfeld beschreibt, wie weit das Bild für den Beobachter subjektiv aufgespannt wirkt. Es hängt zusätzlich von der Vergrößerung und der Okularkonstruktion ab.

Zwei Ferngläser mit gleichem linearem Sehfeld können bei unterschiedlicher Vergrößerung einen anderen subjektiven Eindruck erzeugen.

 

Sehfeld sinnvoll vergleichen

Vergleichen Sie Geräte bei gleicher oder ähnlicher Vergrößerung. Ein größerer Wert ist besonders für Birding, Drückjagd, Sport und bewegte Motive hilfreich.

Sehr große Sehfelder sind optisch anspruchsvoll. Randschärfe, Verzeichnung, Augenabstand und Einblick müssen mitbewertet werden.

 
Schnellüberblick
120 m / 1.000 m ca. 6,9° tatsächlicher Winkel
151 m / 1.000 m ca. 8,7° tatsächlicher Winkel
Niedrige Vergrößerung Meist mehr Übersicht
Hohe Vergrößerung Meist kleinerer Ausschnitt, mehr Detail
 
BEZUG ZU DDOPTICS

Große Sehfelder bei DDoptics

Das DDoptics EDX 8x30 Fieldstar ist auf ein besonders weites Sehfeld ausgelegt und eignet sich damit für Birding, Reise und schnelle Naturbeobachtung.

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Häufige Fragen zu Sehfeld
Wie rechnet man Meter auf Grad um?
Für kleine Winkel näherungsweise Sehfeld in Metern auf 1.000 m durch 17,45 teilen.
Warum sinkt das Sehfeld beim Zoomen?
Mit höherer Vergrößerung wird ein kleinerer Ausschnitt des Zwischenbildes sichtbar.
Ist ein größeres Sehfeld immer besser?
Nicht allein. Randschärfe, Einblick, Verzeichnung und Anwendung müssen passen.