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Lichttransmission

 

 
DDOPTICS OPTIK-LEXIKON

Lichttransmission – Messung und Bedeutung bei Optiken

 

Transmission ist das Verhältnis von austretendem zu einfallendem Licht. Bei Ferngläsern und Zielfernrohren wird sie meist als Prozentwert angegeben, der von Wellenlänge und Messmethode abhängt.

Prozentwert
Verhältnis von übertragenem zu einfallendem Licht.
Spektral abhängig
Blaues, grünes und rotes Licht können unterschiedlich übertragen werden.
Vergütungen
Reduzieren Reflexionen an Linsen- und Prismenflächen.
Nicht allein entscheidend
Kontrast und Streulicht beeinflussen die Detailwahrnehmung.
 

Wie Transmission gemessen wird

Ein Messgerät erfasst, wie viel Licht definierter Wellenlängen durch die Optik gelangt. Aus dem Verlauf können Einzelwerte, Maximalwerte oder gewichtete Mittelwerte gebildet werden. Deshalb sind Prozentzahlen nur bei vergleichbarer Messmethode direkt vergleichbar.

Für die visuelle Wahrnehmung wird häufig eine Gewichtung nach der Empfindlichkeit des Auges verwendet. Tag- und Dämmerungssehen besitzen unterschiedliche spektrale Empfindlichkeiten.

 

Wo Licht verloren geht

An jeder unvergüteten Luft-Glas-Fläche wird ein Teil reflektiert. Absorption im Glas und Verluste an Prismen oder Spiegeln kommen hinzu. Mehrschichtvergütungen und hochwertige Spiegelbeschichtungen reduzieren diese Verluste.

Ein Abbe-König-Prismensystem kann ohne verspiegelte Reflexionsfläche auskommen; Schmidt-Pechan benötigt an einer Fläche eine Spiegelbeschichtung.

 

Transmission und Bildqualität

Ein hoher Transmissionswert bedeutet nicht automatisch höchsten Kontrast. Unerwünschtes Streulicht kann ebenfalls am Auge ankommen und Details verschleiern. Gute Schwärzung, Blenden und Oberflächenqualität sind deshalb ebenso wichtig.

Auch Farbneutralität zählt: Eine sehr hohe Transmission in einem engen Spektralbereich kann einen Farbstich erzeugen.

 
Praxisüberblick
Peak-Transmission Höchster Wert bei einer bestimmten Wellenlänge
Gemittelter Wert Abhängig vom gewählten Spektralbereich
Visuelle Gewichtung Berücksichtigt die Empfindlichkeit des Auges
Systemwert Bezieht Linsen, Prismen und Vergütungen ein
 
BEZUG ZU DDOPTICS

Lichttransmission bei DDoptics

DDoptics kombiniert je nach Produktserie unterschiedliche Glassorten, Prismen und Vergütungen. Bei Pirschler-Ferngläsern steht die nutzbare Dämmerungsleistung des Gesamtsystems im Mittelpunkt.

Pirschler-Serie ansehen
 
Häufige Fragen zu Lichttransmission
Sind Transmissionswerte verschiedener Hersteller direkt vergleichbar?
Nur wenn Messbereich, Gewichtung und Methode übereinstimmen.
Was bringt Mehrschichtvergütung?
Sie senkt Reflexionsverluste über einen breiteren Wellenlängenbereich.
Ist Transmission dasselbe wie Lichtstärke?
Nein. Transmission beschreibt den übertragenen Anteil; geometrische Lichtstärke wird aus der Austrittspupille abgeleitet.

 

 

 
DDOPTICS OPTIK-LEXIKON

Lichttransmission – Messung und Bedeutung bei Optiken

 

Transmission ist das Verhältnis von austretendem zu einfallendem Licht. Bei Ferngläsern und Zielfernrohren wird sie meist als Prozentwert angegeben, der von Wellenlänge und Messmethode abhängt.

✓ 
Prozentwert
Verhältnis von übertragenem zu einfallendem Licht.
✓ 
Spektral abhängig
Blaues, grünes und rotes Licht können unterschiedlich übertragen werden.
✓ 
Vergütungen
Reduzieren Reflexionen an Linsen- und Prismenflächen.
✓ 
Nicht allein entscheidend
Kontrast und Streulicht beeinflussen die Detailwahrnehmung.
 

Wie Transmission gemessen wird

Ein Messgerät erfasst, wie viel Licht definierter Wellenlängen durch die Optik gelangt. Aus dem Verlauf können Einzelwerte, Maximalwerte oder gewichtete Mittelwerte gebildet werden. Deshalb sind Prozentzahlen nur bei vergleichbarer Messmethode direkt vergleichbar.

Für die visuelle Wahrnehmung wird häufig eine Gewichtung nach der Empfindlichkeit des Auges verwendet. Tag- und Dämmerungssehen besitzen unterschiedliche spektrale Empfindlichkeiten.

 

Wo Licht verloren geht

An jeder unvergüteten Luft-Glas-Fläche wird ein Teil reflektiert. Absorption im Glas und Verluste an Prismen oder Spiegeln kommen hinzu. Mehrschichtvergütungen und hochwertige Spiegelbeschichtungen reduzieren diese Verluste.

Ein Abbe-König-Prismensystem kann ohne verspiegelte Reflexionsfläche auskommen; Schmidt-Pechan benötigt an einer Fläche eine Spiegelbeschichtung.

 

Transmission und Bildqualität

Ein hoher Transmissionswert bedeutet nicht automatisch höchsten Kontrast. Unerwünschtes Streulicht kann ebenfalls am Auge ankommen und Details verschleiern. Gute Schwärzung, Blenden und Oberflächenqualität sind deshalb ebenso wichtig.

Auch Farbneutralität zählt: Eine sehr hohe Transmission in einem engen Spektralbereich kann einen Farbstich erzeugen.

 
Schnellüberblick
Peak-Transmission Höchster Wert bei einer bestimmten Wellenlänge
Gemittelter Wert Abhängig vom gewählten Spektralbereich
Visuelle Gewichtung Berücksichtigt die Empfindlichkeit des Auges
Systemwert Bezieht Linsen, Prismen und Vergütungen ein
 
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DDoptics kombiniert je nach Produktserie unterschiedliche Glassorten, Prismen und Vergütungen. Bei Pirschler-Ferngläsern steht die nutzbare Dämmerungsleistung des Gesamtsystems im Mittelpunkt.

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Häufige Fragen zu Lichttransmission
Sind Transmissionswerte verschiedener Hersteller direkt vergleichbar?
Nur wenn Messbereich, Gewichtung und Methode übereinstimmen.
Was bringt Mehrschichtvergütung?
Sie senkt Reflexionsverluste über einen breiteren Wellenlängenbereich.
Ist Transmission dasselbe wie Lichtstärke?
Nein. Transmission beschreibt den übertragenen Anteil; geometrische Lichtstärke wird aus der Austrittspupille abgeleitet.