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Wandern & Reisen

Testbericht: Fernglas 8x30 Fieldstar von DDoptics - Testbericht.

Bewertung: "Fernglas unschlagbares Sehfeld"
Herausgeber:
bogensportverlag | Vorderegger & Partner GmbH
Vorderegger & Partner GmbH
Geschäftsführerin: Karin Vorderegger
Herausgeber "3-D Bogenport": Dr. Dietmar Vorderegger
Herausgeber "Compound Magazin": Dr. Dietmar Vorderegger, Elmar Harbecke
www.bogensportverlag.com

Praxistest DDoptics Fernglas 8x30 EDX Fieldstar

Für Männerhände fast zu schick...
Ein kleines, leichtes Glas wünschen sich viele Bogenschützen – vor allem auf dem 3D Parcours! Aber durchaus auch einmal als leichtes Gepäckstück für die Berg-­‐ wanderung. Der Klassiker für das erste Einsatzgebiet ist das 8-­‐ oder 10x42, ob-­‐ wohl diese Eineinhalb-­‐ bis Zweipfünder auch nicht gerade zum stundenlangen Umhängen einladen. Und die üblichen Gläser mit 30er Objektiv, die man für die Bergwanderung mitnimmt, sind zum Großteil entweder schlecht in der Abbildungsleistung oder gehen – im Fall der „großen Drei“ – an bzw. über die vierstellige Grenze beim Preis. Doch wo sind die Preis - Leistungs-­Champions in der Mini-­ Klasse und wie brauchbar sind sie aus Sicht eines Bogenschützen?

von Ulrich Schmidbauer

Eine der Antworten auf diese Frage bietet der deutsche Markenhersteller „DDoptics“ an.

Für das Segment der 30 mm Ferngläser haben die Dresdner mit dem „Fernglas 8x30 EDX Fieldstar“ einen Winzling in den Maßen 120x114x40 Millimeter mit 8 oder 10 facher Vergrößerung im Portfolio. Interessant ist für Bogenschützen das 8fach wie auch das 10fach Glas, aber getestet wurde das Achtfache, allein schon auf Grund des vom Hersteller versprochenen gigantischen Sehfelds von über 150 Metern.

DDoptics wirbt durchweg mit Premium‐Anspruch und überlässt diesbezüglich nichts dem Zufall; das Glas hat optisch und haptisch in jeder Beziehung die Anmutung von Premium-­Ware! Alle verstellbaren Teile laufen sattzäh, so wie man es gern hat und nichts klappert oder wirkt billig gemacht. Somit ist der erste Kontakt mit dem Fernglas 8x30 Fieldstar schon einmal auf der „Habenseite“ zu verbuchen. Natürlich hält man sich ein neues Glas sofort vor die Augen und ist im Fall des  Fieldstar überrascht, setzt es immer wieder ab, bis einem klar wird, dass es sich tatsächlich um eine achtfache Vergrößerung handelt.
Ein Sehfeld von exakt 150,5 Metern vermutet bei in diesem Zwerg nicht, das ist tatsächlich ein Spitzenwert. Der Primus ZeixxVicxxxx 8x32 schafft „nur“ 140 Meter und selbst für siebenfache Vergrößerung gelten 130 Meter Sehfeld als guter Standard.

Die Freude über die Abbildungsleistung steht der Freude über das Sehfeld in nichts nach! Das Fernglas 8x30 Fieldstar bildet messerscharf ab und alle Versuche, an waagrechten oder senkrechten Kanten und Doppelkanten eine Verzerrung zu provozieren, scheiterten; auch die Randschärfe ist tadellos. Die Farben werden angenehm naturgetreu dargestellt und wirken hell, kontrastreich und brillant. Da ist nichts flau oder grieselig, jedes Detail steht glasklar im Blickfeld. Ohne Brille durchgeblickt, gab es keine Reflexe oder Schatten, nicht einmal bei brutalem Gegenlicht.

Natürlich musste der Winzling seine Tauglichkeit auch im Realmodus beweisen. An einem verregneten Feiertag ging es nach Tirol, auf den Kössener 3D-­Parcours. Wie gesagt, es hatte schlechtes Wetter und zudem liegt der anspruchsvolle Parcours fast ausschließlich im Wald, teilweise mit extremen Lichtverhältnissen und hell-dunkel Kontrasten.
Interessant dabei in zweierlei Hinsicht: Die EDX-­Linsen bilden dermaßen scharf ab, dass eine achtfache Vergrößerung vollkommen ausreichend ist, um auch auf 50 Meter noch die Ringe des Kills auf dem schon relativ benutzten Gummischaf glasklar zu erkennen.
Fast noch faszinierender ist, dass die Lichttransmission der ED vergüteten Linsen derart gut ist, dass selbst ein Mittfünfziger mit entsprechend beschränkter Lichtleistung der Augen nicht einen Millimeter Objektivdurchmesser vermisst! Sehr erfreulich die Zeiten, in denen zwei schwere „Ofenrohre“ vor dem Bauch baumelte, sind offensichtlich vorbei!

Den Praxistest auf dem Parcours hat das Fernglas 8x30 Fieldstar also mit Bravour gemeistert. Beim Zubehör gibt es ebenfalls Grund zur Freude aber auch ein wenig Kritik: Einfach Klasse ist der beigelegte Nackengurt; es ist ein Original Niggeloh-­Konturgurt, da lässt sich der Hersteller nichts nachsagen. Das Glas ist dadurch sehr angenehm zu tragen, wobei natürlich auch das äußerst geringe Gewicht von 460 Gramm eine Rolle spielt. Selbst nach stundenlangem Marsch durch den Wald ist nicht zu spüren, dass einem ein Fernglas um den Hals hängt. Ein wichtiges Plus für Kondition und Konzentration und damit für die Trefferlage!

Nicht so erfreulich ist die Bereitschaftstasche: Sie ist eine einfache, ungepolsterte Nylontasche mit Klettverschluss, was nicht sehr hochwertig wirkt. Auf Nachfrage hat DDoptics bekräftigt, dass demnächst auch mit dem Fernglas 8x30 Fieldstar die gleichen Bereitschaftstaschen im Stil teurer Fototaschen geliefert werden wie bereits bei den anderen Premium‐Modellen aus diesem Hause. Die schließen mit einem sicheren Nylonverschluss und sind dann wirklich eine Zierde.

Keine gute Figur machen auch die flachen Plastikdeckel, die als Objektivschutz statt der üblichen, mit Ring ums Objektiv gesicherten Kappen aus Gummi dienen. Sie stecken nur leicht innen in der Objektivumrandung und gehen schnell verloren, da die Sicherungsöse sinniger Weise auch noch offen ist. Das Problem kann man aber umgehen, indem man sich eine zweite Okularabdeckung schicken lässt. Die passt als Schutz exakt auch über die Objektivlinsen, sitzt an sich schon stramm und lässt sich zudem sichern. Und angesichts der enormen Vorzüge, mit denen das Fernglas 8x30 Fieldstar ansonsten punktet, ist das Gemecker über Kleinigkeiten beim Zubehör eigentlich überflüssig.

Fazit für die Praxis

Das Fernglas 8x30 EDX Fieldstar ist ein enorm handliches Fernglas mit ungeschlagen weitem Sehfeld und einer gestochen scharfen, hellen und kontrastreichen Abbildung. Ohne Abstriche ist das Glas als Parcoursbegleiter geeignet und leistet dort Dienste, die ansonsten nur aus der Riege ab mindestens 1.000 Euro bekannt sind. Für den reinen 3D-­‐Schützen reicht das Modell mit der achtfachen Vergrößerung lässig. Die Lichtleistung ist konstruktions-­‐ bedingt ein wenig besser als beim 10x32, das aber wiederum in Frage kommt, wenn es auch auf dem Schießplatz benutzt werden und Treffer auf der 70 Meter Scheibe zeigen soll. Wer zudem ein qualitativ hochwertiges Glas für Wanderungen sucht, wird an dem knapp 600 Euro teuren Leichtgewicht gleich mehrfach Gefallen finden.

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