Nachtfalke HDX 5-20x50
- Absehen: Mildot oder Duplex 2. Bildebene
- Absolute Wiederkehrgenauigkeit
- Leuchtpunkt II
- Schussfesttest: 375H&,H 1000 Schuss
- Skala: 40 50 60 75 100 150 200 300 500 Yards
- Stufenlos verstellbarer Parallaxenausgleich
Das Zielfernrohr Nachtfalke 5-20x50 wurde speziell für das Leistungs- und Präzisionsschießen auch in der kritischen Zeit der Dämmerung und den Nachteinsatz entwickelt. Wettkämpfe Long Range: Platz 2 in Gardelegen / Landesmeisterschaften Thüringen-3.Platz und Niedersachsen- 4.Platz
- DD Optics Produktbewertung:
- Dämmerungsleistung:
- Sehfeld:
Präzisionsschießen für Jagd und Sport – Das Nachtfalke HDX 5-20x50
Beim Zielfernrohr Nachtfalke 5-20x50 handelt es sich um eine Hochleistungsoptik mit innovativer Technik für den Weitschuss im Gebirge und das Leistungs- und Präzisisionsschießen im sportlichen Bereich.
Die Optik bietet aufgrund der aufwändigen Vergütung, die keinerlei Reflexe zulässt, selbst bei 20-facher Vergrößerung ein extrem kontrastreiches und farbtreues Bild mit herausragenden Randschärfeeigenschaften.
Damit kann das Nachtfalke 5-20x50 auch als Spektiv eingesetzt und weit entferntes Wild sehr deutlich angesprochen werden.
MILdot/Duplex-Absehen auf 2. Bildebene
Das Zielfernrohr Nachtfalke 5-20x50 wird auf Wunsch entweder mit dem Leuchtabsehen MILdot oder Duplex (Zeichnung Maße Mildot Zielabdeckung bei 10-fach Vergrösserung) geliefert, das sich in der Okularbildebene (2. Bildebene) befindet.
Damit bleibt es beim Vergrößerungswechsel immer gleich groß.
Selbst bei 20-facher Vergrößerung verdeckt das Fadenkreuz das Ziel nur minimal und das Sehfeld beträgt bei dieser Maximalvergrößerung immer noch 1,7m auf 100m. Die Zieloptik erlaubt blitzschnelles Anvisieren.
Das Absehen verstellt sich pro Klick um ein Achtel MOA (Minute oft angle), also um 3,65mm auf 100m. Das entspricht auf 300m einer Treffpunktlageveränderung von rund 10mm pro Klick.
Das ist ein Spitzenwert, der problemlos selbst höchsten professionellen Ansprüchen gerecht wird.
[br]
Gesamtverstellbereich:
- 390 Klicks
- entspricht 48,75 MOA
- entspricht 24,375 MOA pro Seite
Die Klickverstellung arbeitet absolut wiederholgenau. Eine volle Umdrehung der Höhen- und Seitenverstellung entspricht 6 MOA. Das entspricht 8 Klicks.
Auf dem feststehenden Teil der Höhen- und Seitenverstellung kann die Anzahl der gemachten Umdrehungen abgelesen werden.
Nach dem Einschießen kann die Höhen- und Seitenverstellung genullt werden (für den Fall, dass mehrere Laborierenden genutzt werden).
Auch unter diesen beiden Aspekten wird das Nachtfalke 5-20x50 den Anforderungen von Jägern und Leistungssportschützen in vollem Umfang gerecht. Die Verstellschraube ist komplett wasserdicht (auch ohne Schutzkappen) und hartgängig, um eine unbeabsichtigte Verstellung zu vermeiden.
Der seitlich angebrachte und stufenlos v erstellbare Parallaxenausgleich (40 Yards bis unendlich) garantiert ein gestochen scharfes und ermüdungsfreies Bild bei allen Vergrößerungseinstellungen.
Fein dimmbarer Leuchtpunkt
Der Glasfaserleuchtpunkt, von DDoptics mit komplett überarbeiteter elektronischer Schaltung ausgerüstet, ist so klein gehalten, dass es nur zu einer geringstmöglichen Zielverdeckung kommt.
Dank der Glasfasertechnik wird der Leuchtpunkt bei starker Dimmung nicht nur dunkler, sondern auch feiner.
Der Leuchtpunkt lässt sich stufenlos um 100 Prozent dimmen, bis er mit dem menschlichen Auge nicht mehr wahrgenommen werden kann.
Das Absehen wirkt dann wie bei einer Zieloptik ohne Leuchteinheit. Bei aktiviertem Leuchtpunkt wiederum stören weder lästiges Leuchten oder gar Reflexionen innerhalb der Optik.
Da die Leuchteinheit in Handarbeit produziert wird, können spezielle Kundenwünsche individuell berücksichtigt werden.
Das Zielfernrohr Nachtfalke 5-20x50 wird auf Wunsch entweder mit dem Leuchtabsehen MILdot oder Duplex (Zeichnung Maße Mildot Zielabdeckung bei 10-fach Vergrösserung) geliefert, das sich in der Okularbildebene (2. Bildebene) befindet.
Damit bleibt es beim Vergrößerungswechsel immer gleich groß.
Selbst bei 20-facher Vergrößerung verdeckt das Fadenkreuz das Ziel nur minimal und das Sehfeld beträgt bei dieser Maximalvergrößerung immer noch 1,7m auf 100m. Die Zieloptik erlaubt blitzschnelles Anvisieren.
Das Absehen verstellt sich pro Klick um ein Achtel MOA (Minute oft angle), also um 3,65mm auf 100m. Das entspricht auf 300m einer Treffpunktlageveränderung von rund 10mm pro Klick.
Das ist ein Spitzenwert, der problemlos selbst höchsten professionellen Ansprüchen gerecht wird.
[br]
Gesamtverstellbereich:
- 390 Klicks
- entspricht 48,75 MOA
- entspricht 24,375 MOA pro Seite
Fein dimmbarer Leuchtpunkt
Der Glasfaserleuchtpunkt, von DDoptics mit komplett überarbeiteter elektronischer Schaltung ausgerüstet, ist so klein gehalten, dass es nur zu einer geringstmöglichen Zielverdeckung kommt.
Dank der Glasfasertechnik wird der Leuchtpunkt bei starker Dimmung nicht nur dunkler, sondern auch feiner.
Der Leuchtpunkt lässt sich stufenlos um 100 Prozent dimmen, bis er mit dem menschlichen Auge nicht mehr wahrgenommen werden kann.
Das Absehen wirkt dann wie bei einer Zieloptik ohne Leuchteinheit. Bei aktiviertem Leuchtpunkt wiederum stören weder lästiges Leuchten oder gar Reflexionen innerhalb der Optik.
Da die Leuchteinheit in Handarbeit produziert wird, können spezielle Kundenwünsche individuell berücksichtigt werden.
Robuste Verarbeitung, einfache Montage
Das Nachtfalke 5-20x50 ist stickstoffgefüllt und somit komplett wasserdicht und gegen Innenbeschlag geschützt.
Der Zielfernrohrtubus (Durchmesser: 30 mm, Länge: 353 mm, Gewicht: 795 g) ist aus einem Stück Duraluminium gefertigt, schmutzabweisend und kratzbeständig.
Augenabstand und Dioptrieneinstellung
Der Augenabstand beträgt 96mm, womit der Einsatz auch von stärkeren Kalibern gesichert ist.
Für den gesamten Vergrößerungsbereich ist lediglich eine dreiviertel Umdrehung nötig.
Am gummierten Okularende kann mittels einer geriffelten Justierung bequem der Dioptrienausgleich (-3 bis +3) vorgenommen werden.
Technische Zeichnungen
Der Augenabstand beträgt 96mm, womit der Einsatz auch von stärkeren Kalibern gesichert ist.
Für den gesamten Vergrößerungsbereich ist lediglich eine dreiviertel Umdrehung nötig.
Am gummierten Okularende kann mittels einer geriffelten Justierung bequem der Dioptrienausgleich (-3 bis +3) vorgenommen werden.








Hallo Axel
Am 6.8.2011 hat mir das HDX 5-20×50 zu einem weiteren Erfolg verholfen. In Wittstock/Dosse – LJV Brandenburg fand der “Vergeich der Neuen Bundesländer” im jagdlichen Schießen statt.
Ich konnte in meiner Altersklasse den 1.Platz mit 337 Punkten belegen.
In den Kugeldisziplinen erreicht ich mit 197 Punkten (200 möglich) ein hervorragendes Ergebnis, welches mir den 2.Platz im Gesamtergebnis Aller Klassen einbrachte.
Für diese Leistung wurde mir die höchste DJV – Schießleistungsnadel (Großgold)
Sonderstufe III verliehen.
Nochmals Danke für die Optik , viele Grüße und Waidmannsheil
Frank Langner
Wir gratulieren ebenfalls zu dieser neuerlichen Spitzenleistung.
Offensichtlich sind Sie und ihr Nachtfalke 5-20×50 inzwischen ein eingespieltes Team.
Wir freuen uns sehr für Sie!
Ihr DDoptics Team
DDoptics gratuliert Frank Langner dem frisch gekürten Landesmeister zum ersten Platz bei den Landesmeisterschaften
in Suhl auf dem Friedberg im jagdlichen Schießen 2011.
Insbesondere freuen wir uns natürlich darüber, dass unsere DDoptics 5-20×50 einen kleinen Beitrag zu Ihrem Sieg leisten konnte.
DDoptics gratuliert zu folgenden Ergebnissen:
Kombinationsergebnisse „Aller Klassen“ 1.Platz mit
338 Gesamtpunkte – Skeet 14/0 Trap 15/1 Kugel 193
Selbstverständlich gratulieren wir auch zum 3. Platz in den Flintendisziplinen.
Ich finde die Produkt Vergleichsfunktion unter den “technischen Details” klasse! Nur weiter so – einen schönen Gruss aus der Schweiz
Hallo Axel und Mitarbeiter,
nach Überprüfung der aktuellen Testladungen fürs Long-range-Schießen möchte ich Euch meine Freude über die letzten Streukreise durch die angehängten (200m+300m) Schussbilder übermitteln, erzielt mit Serienjagdwaffe R93 Prof. in .308 Win und montiertem DDoptics 5-20×50 (mil-dot).
Laborierung ist Lapua Scenar silver 155gr., 42,8gr. N140, Federal ZH 210M, Lapua Hülse.
Geschossen unter Feldbedingungen, also mit Steigerungspotenzial zu geschlossenen Ständen, sieht man am Seitenwindeinfluss des 300m Bilds.
Bei 16facher Vergrößerung trifft auf 200m exakt die Mitte zwischen 1. und 2. Dot, auf 300 der 3. Dot. Erfreulich ist insbesondere die 100% genau arbeitende Parallaxverstellung, sowohl was die Werte als auch die unveränderte TPL betrifft.
Für einen Streukreis von 15,54mm bei 5 Schüssen auf 200m muss sich auch eine hochkarätige (BR-)Matchwaffe mit Nightforce ganz schön strecken!
Beste Grüße
Frank
Betreff des Beitrags: DDoptics Nachtfalke HDX 5-20×50 Mildot/LP – StandberichtVerfasst: Sa 23. Apr 2011, 18:42
gefunden unter: http://www.pulverdampf.com/viewtopic.php?f=27&t=5078"
Registriert: So 9. Mai 2010, 11:14
Beiträge: 3288
Nachdem ich bereits vor ein paar Tagen das DDoptics Nachtfalke Zielfernrohr auf meine neue Remington 700 AICS von Herrn Ing. Mayer/Styriaarms montiert habe, bin ich heute endlich (war immerhin fast eine ganze Woche mit einem umgebauten Gewehr und einem ungeschossenen Zielfernrohr ) nach Hirtenberg gefahren (worden – danke Pointi).
Das Wetter schien traumhaft…doch bereits bei der Ankunft wurde klar, dass bereits recht viel Wind weht und der Wind noch auffrischen wir. Aber sowas macht einem motivierten Schützen natürlich maximal peripher was aus und ich hatte ja ein komplett überarbeitetes Gewehr mit nagelneuer Optik sowie 4 Laborierungen und ein wenig Remington Premier Match Fabriksmuni zu testen. Das Zielfernrohr war bereits via Laser-Boresight grob eingestellt und nach ein paar Probeschüssen mit der Remington Premier Match Muni und 2-3 Zielfernrohrjustierungen mit knackigen Klicks waren die Folge-Schüsse dort wo sie hingehören: in der Mitte der Scheibe.
Der Wind begann wie befürchtet mächtig aufzufrischen aber ich fing trotzdem an Laborierungen zu testen und es zeichnete sich ab, dass der 20″ Lauf des Gewehrs mit den 168gr Geschossen (Lapua und Scenar) ein wenig besser zurecht kommt als mit den 155gr Geschossen (Hornady A-Max und Berger). Da ich von der Remington Premier Match Muni (auch ein 168gr Geschoss…ich glaub Sierra Match King) am meisten Muni dabei hatte, habe ich nun mit der Muni weitergeschossen.
Das Zielfernrohr machte dabei durch die Bank eine ausgezeichnete Figur: das Bild war klar, die Randschärfe ausgezeichnet, Parallaxen- und Dioptrienausgleich funktionieren einwandfrei und das Zielfernrohr war auch bei Um- und Rückstellungen absolut wiederholgenau. Auch beim Wechseln der Vergrößerung zwischen 10x und 20x war keinerlei nennenswerte Trefferabweichung erkennbar – die minimalen Abweichungen (<1cm) waren wohl überwiegend auf den mittlerweile doch recht stark blasenden (40-50km/h) Wind zurückzuführen.
In Summe muss ich sagen, dass ich mich mit diesem Zielfernrohr auf diesem Gewehr extrem wohl fühle und nach der Session heute vollstes Vertrauen in die Optik habe (in das Gewehr sowieso). Das vorher montierte IOR 2,5-10×42 ZF ist ein absolutes Hammerglas und es bekommt einen würdigen Platz auf meiner Winchester Mod. 70 in .243 (seit gewarnt ihr wohlschmeckenden Rehlein!). Jedoch war mir die Vergrößerung für eine Büchse mit der ich evt. auch mal Bewerbe auf 300m schiesse einfach zu gering. DDoptics hat da eine gute Lücke gefüllt und ich denke mit 5-20×50 bin ich für alle sportlichen Eventualitäten gerüstet – und das Ding macht sich mit Sonnenblende auf meiner Remi AICS einfach super!
Der einzige Punkt der mich minimal stört, ist die Notwendigkeit eines Werkzeugs (Münze tuts auch) um die Absehenverstellung zu nullen sowie der bereits im ersten Review erwähnte relativ geringe Verstellbereich von 17MOA (Herstellerangabe). Diese 2 Elemente sind wohl ein Indiz für die jagdlichen Wurzeln dieses Glases bzw. der Nachtfalke Serie aber die Vorzüge des Zielfernrohrs wiegen den Rest so sehr auf, dass ich damit mehr als gut leben kann!
Fazit eines Wettkampfjahres
Das „Wettkampfjahr“ in Sachen Jagdliches Schießen mit dem Zielfernrohr 5-20×50 ist nun bald vorüber.
Auf mehreren Wettkämpfen 2009: z.B.
Landesmeisterschaften Thüringen: 3.Platz
Landesmeisterschaften Niedersachsen: 4.Platz
(Vergleich der Neuen Bundesländer und der Bundesmeisterschaft) konnte ich mit diesem Glas vordere Plätze erreichen.
Ich habe mich nun dazu Entschlossen dieses Zielfernrohr 5-20×50 weiterhin auf meiner Matchbüchse zu führen.
Fazit:
Es ist ein hervorragendes , für meine Belange bestens ausgerüstetes Zielfernrohr.
Es gab in diesem Jahr keinen Kritikpunkt; ich hatte immer das Gefühl mit dem Zielfernrohr bin ich jeder Situation gewachsen. Bei weniger guten Ergebnissen lag es niemals am Zielfernrohr, sondern am Richtschützen dahinter.
Jedem Präzisions- und Longe Range- schützen kann ich empfehlen sich dieses Zielfernrohr einmal näher anzuschauen.
Beste Grüßen,
Langner Frank
Hallo zusammen
Ich hatte die Zieloptik Nachtfalke 5-20×50 bei den Bundesmeisterschaften 2007 und 2008 mit dabei.
(Bundesmeisterschaft 2007 Büchsenschießen 6.Platz – 192 Punkte)
(Vergleichsschießen Neue Bundesländer am 24.08.2008 bei Gardelegen Schießpark „Am Kahnberg“Gesamtsieger Büchsenschießen:2.Platz – 195 Punkte)
Die Bedingungen in den einzelnen Büchsendisziplinen haben sich 2007 geändert. Ab 1.03.2007 dürfen nun auch Zielfernrohre auf den jeweiligen Wettkampfwaffen benutzt werden, welche eine höhere Vergrößerung als 12-fach aufweisen (siehe DJV-Schießvorschrift 01.03.2007).
Deshalb suchte ich nach einem ZF, welches diesen neuen Bedingungen Rechnung tragen und darüber hinaus über einen geeigneten Leuchtpunkt sowie eine gestochen scharfe Optik verfügen sollte. Unter anderem interessierte ich mich auch für die Zieloptik von DDoptics “Dresdenoptics” 5-20×50 Xtreme.
Ein telefonischer Anruf genügte und bei sehr guter Kommunikation mit der Produktberatung wurde mir ein ZF dieser Baureihe zum Testen und vergleichen, mit weiteren in Frage kommenden Geräten, zur Verfügung gestellt.
Mehrfache Tests auf der 100m Bahn eines Schießstandes ergaben, dass eine 100% Wiederkehrgenauigkeit der Treffpunktlage beim Wechseln der Vergrößerungen gegeben ist. Auch Auflösung und Bildschärfe waren überzeugend.
Auf Grund dieser Tatsache habe ich mich entschlossen, obwohl ein Wechsel der Zieloptik so kurz vor einem Wettkampf nicht ganz unproblematisch ist….. (Schwerpunktverlagerung und Gewichtsunterschiede), dieses ZF Anfang September 2008 bei der Bundesmeisterschaft auf der Schießanlage des LJV Nordrhein-Westfalen in Buke einzusetzen.
Frank Langner
Sehr geehrter Herr Langner,
vielen Dank für Ihr Feedback. Wir freuen uns über Ihre Entscheidung zu unserer Zieloptik und wünschen Ihnen viel Erfolg. Wir werden Ihre Ergebnisse aufmerksam verfolgen und drücken Ihnen die Daumen!
Freundliche Grüsse, Ihr Axel Drescher
Hallo Axel
Am 06.06.2009 trafen sich in Gardelegen über 80 Jäger zum Großkaliber-Long-Range Wettkampf der Zeitschriften „Jagen Weltweit“ und „Wild und Hund“.
Durch den guten Ruf dieses Wettbewerbs aus 2 Vorjahren und hochwertigen Schießpreisen war das Teilnehmerfeld besonders hochkarätig. Mehrere Deutsche- und Landesmeister im jagdlichen Schießen waren in den Starterlisten zu finden.
Erwartungsgemäß war bei den Schützen hochkarätige Optik und Waffentechnik aller bekannten Spitzenhersteller im Einsatz, denn die Anforderungen der zu bestehenden Disziplinen erlaubten keine Schwächen.
Es musste mit einer Waffe in hochwildtauglichem Kaliber u. a. auf Wildscheiben in 100m, 200m und 300m Entfernung geschossen werden, wobei die max. Vergrößerung auf 14x festgeschrieben und nur für 200m und 300m je ein Kontrollschuss erlaubt war.
Die Ringeinteilung auf allen Entfernungen entsprach der DJV-Rehbockscheibe, war aber auf den Wildscheiben nicht aufgezeichnet, um keine in der Praxis untypische Haltepunkthilfe zu liefern.
Meine Strategie zielte auf Erarbeitung der Treffpunktlage mit dem Nachtfalken 5-20×50 mit Mil-Dot-Absehen auf die geforderten Entfernungen, um schnell und ohne Höhenverstellung die Disziplinen durchschießen zu können.
Nach Erhalt der Ausschreibung mussten die bekannten Werte für 20fache Vergrößerung noch auf 14fach umgerechnet und praxiserprobt werden.
Dabei zeigte die R 93 semiweight in .30-06 (Matchläufe mit Mündungsdurchmesser über 20,5mm waren nicht erlaubt) mit der Handladung 180gr. Sierra Gameking in Verbindung mit der Zieloptik 5-20 regelmäßige Streukreise von 45-60mm auf 300m unter Feldbedingungen – das sollte reichen.
Während diese Laborierung auf 200m exakt auf dem ersten dot einschlägt, musste bei 14fach auf 300m knapp über dem 3. dot angehalten werden.
Im Vorfeld hatte das Zielfernrohr bei zahlreichen Belastungstests schon seine Zuverlässigkeit bei Absehens-, Vergrößerungs- und Parallaxeverstellungen bewiesen, so dass im Wettkampf bei den erforderlichen Umstellungen keine bösen Überraschungen zu erwarten waren.
So lief es dann auch sehr erfreulich.
Als erste Disziplin konnte ich auf 200m angestrichen am Dreibein Maximalpunktzahl erreichen.
100m freihändig waren es 29 von 30 Ringen und zuletzt auf 300m musste ich dem zu spät bemerkten Seitenwind 2 Ringe Tribut zollen und erreichte 28 von 30 Ringen.
Bemerkenswert dabei war, dass auf der hellen Decke der Dallschaf-Scheibe die Geschosseinschläge auf 300m zu erkennen waren und das sogar bei nur 14facher Vergrößerung.
Am Ende reichte es für den 2. Platz und dabei war die zuverlässige Präzision des Nachtfalke 5-20×50 ein bedeutender Faktor!
( Ergebnisliste )
Frank Ohlwein