DDoptics
Kundenfeedback
21.Dez.2009
Quelle:
www.jagd-zentrum.de
Tester: Andreas aus Stegen
1. Lieferumfang
Das Fernglas wird mit kompletter Ausstattung geliefert: 2 Objektivschutzkappen,
1 Okularschutzkappe, 1 hochwertiger Trageriemen und 1 Kunstledertasche mit Trageriemen.
2. Verarbeitung
Das Glas macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Die Gummiarmierung liegt
am gesamten Gehäuse passgenau an. Die in 2 Stufen herausdrehbaren Augenmuscheln
rasten präzise und deutlich fühlbar in den jeweiligen Positionen ein.
Die Mechanik für Innenfokussierung und Dioptrienabgleich läuft gleichmäßig
und ohne spürbares Spiel. Jedoch wäre beim Dioptrienabgleich eine
etwas feinere Verstellmöglichkeit wünschenswert.
Die Schutzkappen für Objektive und Okulare passen genau. Zur Befestigung
der Objektivkappen verfügt das Glas über ein pfiffiges Detail, das
meines Wissens bei keinem anderen Hersteller (nicht einmal bei der höchstpreisigen
Konkurrenz) zu finden ist: Die Objektivtuben haben an ihrem unteren Ende jeweils
eine umlaufende Nut, in der der Haltering der Schutzkappe nahezu unverlierbar
liegt; wenn gewünscht, aber leicht abgenommen werden kann. Die Okularschutzkappe
entspricht dem bei hochwertigen Ferngläsern heute üblichen Standard:
Sie kann aufgesetzt werden, ohne die für den
persönlichen Augenabstand erforderliche Knickung ändern zu müssen.
Eine Markierung zur Anzeige des Knickwinkels wäre wünschenswert; allerdings
könnte eine solche nur am unteren Achsenende unter der Abdeckung des Stativgewindeanschlusses
angebracht werden.
3. Handhabung
Trotz des recht hohen Gewichts (das sich allerdings im für ein Ansitzglas
dieser Klasse üblichen Rahmen bewegt) lässt sich das Glas aufgrund
der durchdachten ergonomischen Form des Gehäuses und der für ein Dachkantglas
recht kurzen Bauweise auch einhändig
sehr gut halten und bedienen. Der Namensteil „Ergo“ hat hier wirklich
seine Berechtigung.
4. Optische Leistung
Das Fernglas wurde sowohl am Tag (Mittagssonne, bedeckter Himmel) als auch in
der Dämmerung und bei Dunkelheit getestet.
Am Tag überzeugt der Nachtfalke durch ein scharfes, relativ kontrastreiches
und farbtreues Bild. Bei klarer Mittagssonne ist ein ganz schwacher Blaustich
des Bildes erkennbar, der jedoch nicht störend auffällt. Farbsäume
sind –selbst bei den üblichen „Verdächtigen“ wie
z.B. bei Sonnenschein anvisierte Antennenmasten oder Bergkämme- nicht festzustellen.
Die Randschärfe ist angemessen. Auch das Sehfeld bewegt sich mit 114 m
auf 1000 m im guten Mittelfeld. Manche teureren Konkurrenten bieten da weniger.
In der Dämmerung bleibt die gute Farbwiedergabe recht lange erhalten; allerdings
nimmt der Kontrast spürbar ab. Bei Dunkelheit können die Objektive
ihre Größe (erwartungsgemäß) ausspielen. So war in einer
Nachtsituation (8/8 Bewölkung, darüber Mondschein) auf ca. 200 m Entfernung
noch eine Unterscheidung zwischen Tannen- und Kiefernwald (aufgrund der Helligkeitsstufen)
möglich. Mit Gegenlichtquellen wie z.B. Straßenlaternen kommt das
Glas gut zurecht. Lediglich bei nahen Punktlichtquellen (kleine LED-Taschenlampe
mit engem Fokus aus ca. 2m Entfernung im 90-Grad-Winkel) sind leichte Reflektionen
im Bild festzustellen. Inzwischen war es auch möglich, den Nachtfalken
bei Schnee einzusetzen. Hier waren bei völlig bedecktem Himmel auf ca.
200 m einzelne Zweige an der Waldgrenze
noch gut zu erkennen. Austretendes Wild (das leider nicht kam) wäre zwar
nicht in Details, aber bezüglich Art und Größe ohne weiteres
ansprechbar gewesen.
5. Fazit
Der Nachtfalke Ergo 8x56 ist hinsichtlich Preis-/Leistungs-Verhältnis rundum
ein guter Kauf. Zwar reichen die optischen Leistungen nicht ganz an die Spitzenklasse
heran, sie sind aber weitestgehend besser als bei anderen gleichpreisigen Fabrikaten
und mindestens gleich gut wie bei spürbar teureren Konkurrenten. Für
Jäger mit eher schmalem Geldbeutel (zu denen leider auch der Verfasser
gehört) ist dieses Fernglas eine sehr gute Wahl.
Positiv zu erwähnen bleibt noch die freundliche und kompetente Beratung
durch den Inhaber der Fa. Jagd-Zentrum, Herrn Neumann. Die Ansichtssendung erfolgte
völlig unkompliziert ohne jede bürokratische Formalität.
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© A.S., Jäger und Sportschütze
14.Nov.2009
Das „Wettkampfjahr“ in Sachen Jagdliches Schießen mit dem
Zielfernrohr 5-20x50 ist nun bald vorüber.
Auf mehreren Wettkämpfen 2009:
z.B.
Landesmeisterschaften Thüringen
: 3.Platz
Landesmeisterschaften Niedersachsen :
4.Platz
(Vergleich der Neuen Bundesländer und der Bundesmeisterschaft)
konnte ich mit diesem Glas vordere Plätze erreichen.
Ich habe mich nun dazu Entschlossen dieses Zielfernrohr 5-20x50 weiterhin
auf meiner Matchbüchse zu führen.
Fazit: Es ist ein hervorragendes , für meine Belange
bestens ausgerüstetes Zielfernrohr.
Es gab in diesem Jahr keinen Kritikpunkt; ich hatte immer das Gefühl
mit dem Zielfernrohr bin ich jeder Situation gewachsen. Bei weniger guten
Ergebnissen lag es niemals am Zielfernrohr, sondern am Richtschützen
dahinter.
Jedem Präzisions- und Longe Range- schützen kann ich empfehlen
sich dieses Zielfernrohr einmal näher anzuschauen.
Mit freundlichen Grüßen
Langner Frank
15.08.2009
von Frank Ohlwein (2.Platz)
Am 06.06.2009 trafen sich in Gardelegen über 80 Jäger zum Großkaliber-Long-Range
Wettkampf der Zeitschriften „Jagen Weltweit“ und „Wild und
Hund“.
Durch den guten Ruf dieses Wettbewerbs aus 2 Vorjahren und hochwertigen Schießpreisen
war das Teilnehmerfeld besonders hochkarätig. Mehrere Deutsche- und Landesmeister
im jagdlichen Schießen waren in den Starterlisten zu finden.
Erwartungsgemäß war bei den Schützen hochkarätige Optik
und Waffentechnik aller bekannten Spitzenhersteller im Einsatz, denn die Anforderungen
der zu bestehenden Disziplinen erlaubten keine Schwächen.
Es musste mit einer Waffe in hochwildtauglichem Kaliber u. a. auf Wildscheiben
in 100m, 200m und 300m Entfernung geschossen werden, wobei die max. Vergrößerung
auf 14x festgeschrieben und nur für 200m und 300m je ein Kontrollschuss
erlaubt war.
Die Ringeinteilung auf allen Entfernungen entsprach der DJV-Rehbockscheibe,
war aber auf den Wildscheiben nicht aufgezeichnet, um keine in der Praxis untypische
Haltepunkthilfe zu liefern.
Meine Strategie zielte auf Erarbeitung der Treffpunktlage mit dem Nachtfalken
5-20x50 mit Mil-Dot-Absehen auf die geforderten Entfernungen, um schnell und
ohne Höhenverstellung die Disziplinen durchschießen zu können.
Nach Erhalt der Ausschreibung mussten die bekannten Werte für 20fache Vergrößerung
noch auf 14fach umgerechnet und praxiserprobt werden.
Dabei zeigte die R 93 semiweight in .30-06 (Matchläufe mit Mündungsdurchmesser
über 20,5mm waren nicht erlaubt) mit der Handladung 180gr. Sierra Gameking
in Verbindung mit der Zieloptik 5-20 regelmäßige Streukreise von
45-60mm auf 300m unter Feldbedingungen – das sollte reichen.
Während diese Laborierung auf 200m exakt auf dem ersten dot einschlägt,
musste bei 14fach auf 300m knapp über dem 3. dot angehalten werden.
Im Vorfeld hatte das Zielfernrohr bei zahlreichen Belastungstests schon seine
Zuverlässigkeit bei Absehens-, Vergrößerungs- und Parallaxeverstellungen
bewiesen, so dass im Wettkampf bei den erforderlichen Umstellungen keine bösen
Überraschungen zu erwarten waren.
So lief es dann auch sehr erfreulich.
Als erste Disziplin konnte ich auf 200m angestrichen am Dreibein Maximalpunktzahl
erreichen.
100m freihändig waren es 29 von 30 Ringen
und zuletzt auf 300m musste ich dem zu spät bemerkten Seitenwind 2 Ringe
Tribut zollen und erreichte 28 von 30 Ringen.
Bemerkenswert dabei war, dass auf der hellen Decke der Dallschaf-Scheibe die
Geschosseinschläge auf 300m zu erkennen waren und das sogar bei nur 14facher
Vergrößerung.
Am Ende reichte es für den 2. Platz und dabei war die zuverlässige
Präzision des Nachtfalke 5-20x50 ein bedeutender Faktor!
( Ergebnisliste
)
Frank Ohlwein
von Frank Langner
(Bundesmeisterschaft 2007 Büchsenschießen 6.Platz - 192 Punkte)
(Vergleichsschießen Neue Bundesländer am 24.08.2008 bei Gardelegen Schießpark „Am Kahnberg“Gesamtsieger Büchsenschießen:2.Platz – 195 Punkte)
Die Bedingungen in den einzelnen Büchsendisziplinen haben sich 2007 geändert. Ab 1.03.2007 dürfen nun auch Zielfernrohre auf den jeweiligen Wettkampfwaffen benutzt werden, welche eine höhere Vergrößerung als 12-fach aufweisen.(siehe DJV-Schießvorschrift( 01.03.2007)
Deshalb suchte ich nach einem ZF, welches diesen neuen Bedingungen Rechnung tragen und darüber hinaus über einen geeigneten Leuchtpunkt sowie eine gestochen scharfe Optik verfügen sollte. Unter anderem interessierte ich mich auch für die Zieloptik von DDoptics "Dresdenoptics" 5-20x50 Xtreme.
Ein telefonischer Anruf genügte und bei sehr guter Kommunikation mit der Produktberatung wurde mir ein ZF dieser Baureihe zum Testen und vergleichen, mit weiteren in Frage kommenden Geräten, zur Verfügung gestellt.
Mehrfache Tests auf der 100 m Bahn eines Schießstandes ergaben, dass eine 100% Wiederkehrgenauigkeit der Treffpunktlage beim Wechseln der Vergrößerungen gegeben ist.
Auch Auflösung und Bildschärfe waren überzeugend.
Auf Grund dieser Tatsache habe ich mich entschlossen,
obwohl ein Wechsel der Zieloptik so kurz vor einem Wettkampf nicht ganz unproblematisch ist.....
(Schwerpunktverlagerung und Gewichtsunterschiede), dieses ZF Anfang September 2008 bei der Bundesmeisterschaft auf der Schießanlage des LJV Nordrhein-Westfalen in Buke einzusetzen.
Frank Langner
"Sehr geehrter Herr Langner,
vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir freuen uns über Ihre Entscheidung zu unserer Zieloptik und wünschen Ihnen viel Erfolg.
Wir werden Ihre Ergebnisse aufmerksam verfolgen und drücken Ihnen die Daumen!"
Uwe Wenczl, 21643 Beckdorf/ OT Nindorf, Jungjäger
Aller Anfang ist schwer !
Ich habe im Mai 2006 meinen Jagdschein erworben und mir eine 7x57
M. S... GK Büchse (von 1972) mit einer SE Montage und einem 6x42
Glas, Absehen 1 zugelegt.
Die 6x42 Optik reichte für die wenigen Möglichkeiten,
vorwiegend in den Frühen Morgen- und Abendstunden, aus.
Ab Herbst ging dann die Suche nach einem variablen 56-iger Glas mit Leuchtpunkt los .
Als Vater von zwei Kindern spielte das Preis -Leistungsverhältnis eine entscheidende Rolle.
Grundsätzlich stellte sich mir die Frage, ob ich ca. 1000 Euro für eine gebrauchte Zieloptik der "drei großen" Anbieter ausgeben möchte, oder ob ich es mit einer jüngeren und mir bisher noch unbekannten Marke versuchen wolle. Eine Fabrikneue Zieloptik um die 800 Euro hört sich zumindest verlockend an.
Nach einem Telefonat mit dem Produktberater und dem studieren einiger Testberichte, entschied
ich mich für Ihre angebotene Optik Nachtfalke 2,5-10x56 mit Plex-Absehen in der 2 Bildebene und 10- Fach dimmbaren Leuchtpunkt.
Nach dem Erhalt der Optik besuchte ich die 4 Büchsenmacher in unserer Gegend.
Alle wollten die 6x42 Zieloptik mit der neuen SE Montage verrechnen.
Der Erste veranschlagte für die Montage 600 Euro, der Zweite 900 Euro, der Dritte empfahl mir, ich solle den Kauf der Zieloptik Nachtfalke stornieren und mir stattdessen eine gebrauchte Optik mit Montage für 1400 Euro bei ihm Kaufen!
Der Vierte hatte ein Einsehen und montierte mir die Optik für nur 300 Euro.
Nachdem er meine Büchse eingeschossen hatte, meinte er, "so schlecht sei die Optik nicht."
Nachdem jetzt alle fraglichen Hürden genommen waren, konnte es endlich
losgehen. Nach ein paar Ansitzen bei einem Jagdkollegen, der eine Optik der „Drei Großen“ besitzt, konnte ich feststellen, das er auch nicht später aufhört als ich. Das gleiche stellte ich auch auf 2 Jagdreisen (2007 und 2008) mit jeweils drei Ansitztagen fest; auch hier hörten die „Drei Großen“ nicht später auf als ich. Dies mag subjektiv sein, aber ich konnte mit meiner Optik in der Dämmerung Rehwild, Damwild und Füchse und in der Nacht bei gutem Mondlicht Schwarzwild und Marderhunde gut ansprechen.
Zudem hat sich nach gut 2 Jahren und 300 Schuss die Treffpunktlage nicht verändert - sie "schießt immer noch Fleck".
Abschließend möchte ich sagen, das ich den Kauf der Optik nicht bereut habe, auch wenn die Vergrößerung etwas schwergängiger ist, und mir drei Büchsenmacher vom Kauf abgeraten haben.
F.Leitzke, Jungjäger aus Senftenberg
Hallo und Danke für ein spitzen Fernglas. Am 03.09.07 benutzte ich erstmalig mein
neues Fernglas 8X56 Nachtfalke von DDoptics.
Es war regnerisch, bewölkt und eher keine Sicht. Als gegen 21.30 Uhr Schwarzwild
aus dem Mais trat, konnte ich es Dank des Nachfalken noch ansprechen. Um es kurz
zu machen,es übertraf all meine Erwartungen. Gerade als Jungjäger, bei den vielen
notwendigen Anschaffungen, ist es wichtig keine Abstriche bei der Qualität machen
zu müssen.
Nochmals vielen Dank und als Zieloptik werde ich mit Sicherheit den neuen
Nachtfalken montieren lassen.
Danke und Waidmannsheil
D.Höppner, Kreisjägermeister, Dresden
Im letzten Jahr habe ich meine Ausrüstung (Fernglas Lux Pro / Zieloptik Nachtfalke) vollständig auf DDoptics umgestellt.
Meine bisherige Optik, mit welcher ich ebenfalls sehr gut zurecht gekommen bin,bleibt nun zumeist im Waffenschrank.
Das Fernglas Lux Pro hat mich besonders durch sein helles und sauberes Bild überzeugt.
Immerhin ist es heller als mein bisheriges 8x56 , was für ein 10x50 er Glas an sich schon eine Leistung ist. Der fest einstellbare Dioptrienausgleich ist ein echtes Highlight in dieser Preisklasse.
Als Pirschglas ist es aufgrund seines Gewichtes bestens geeignet.
Das Ansprechen des Wildes ist bis in die späte Dämmerung problemlos möglich.
Streulichteffekte habe ich noch nie feststellen können.
Wünschen würde ich mir dieses Glas noch in weiteren Baugrößen und eventuell mit einem noch etwas größerem Sehfeld.
Aufgrund dieser positiven Erfahrung, habe ich mir kurze Zeit darauf zusätzlich noch eine Zieloptik Nachtfalke 2,5-10x56 zugelegt.
Montage und Einschießen waren problemlos.
Bildhelligkeit:
Nach meinem Empfinden, ist das Bild sogar noch einmal ein wenig heller als bei meinem Fernglas Lux Pro.
Bildschärfe und Kontrast gefallen mir besonders gut.
Von der Leuchteinheit dagegen , hatte ich mir eine etwas bessere Möglichkeit zur Dimmung versprochen und Ihnen dies auch als Anregung und Verbesserungsvorschlag zukommen lassen.Als absolut positiv habe ich Ihren Umgang mit meiner Kritik empfunden. Innerhalb kürzester Zeit haben Sie eine Lösung für die ,meiner Meinung nach, verbessurungsfähige Leuchteinhet gefunden.
Als Kunde habe ich das Gefühl ernst genommen zu werden und auch mit Kritik nicht unwillkommen zu sein.
Die Gelegenheit zum Umbau der Leuchteinheit II habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Jetzt bin ich mit der Zieloptik rundum zufrieden.
Der Leuchtpunkt ist nun ebenfalls absolute - Spitze!
Er ist nun nicht nur bis zur Unkenntlichkeit dimmbar ,
auch die Reflektionen des Leuchtpunktes im inneren des Rohres sind vollständig verschwunden, egal wie weit ich die Leuchteinheit aufdrehe.
Diesen Fehler findet man auch bei sehr viel teureren Markenzieloptiken.
Das es Ihnen gelungen ist, diese Reflektionen vollständig los zu werden empfinde ich als bemerkenswert.
Klasse weiter so..!!
Ps.: Wir warten immer noch sehr gespannt auf den Testbericht unseres Präsidenten (Jagdverband Sachsen)
Egon Schönig, Jagdaufseher- Verband Baden Württemberg
97877 Wertheim- Dietenhan
Am Abend des 28.12.2006, saß ich Abends auf einer kleinen Leiter
(freistehende Bauart, grade mal 2m hoch) in dunklen Stangenholz.
Von der Stelle habe ich mir erhofft, dass mir die Sauen auf den Wechsel
(ca.70m vor mir) kommen, bevor sie etwa 200 m weiter "unseren" Wald
verlassen.
Ich saß also gespannt auf der Leiter und starrte ins Dunkle.
Irgendwann fing dann ein einzelner Vogel schüchtern an zu singen.
Auch etwas, wofür ich die Nachtansitze liebe.
Bald darauf krachte es schließlich im Wald.
Fixiert auf den Wechsel vor mir, bemerke ich die Sauen und setzte mein
Doppelglas 8/56 an.
Da standen, bei schlechtem Licht, 8 Sauen aller Größen vor mir.
Ich nahm mein Gewehr (Kal.8x68S) in Anschlag und war sehr überrascht von der neuen Optik.Ich konnte sehr gut erkennen welche die Richtige(Sau)für mich war.
Eine Schussabgabe wäre ohne weiteres möglich gewesen.
Doch heute ging es mir vor allem darum,die optischen Eigenschaften meines neuen Zielfernrohres zu erkunden.
Ich muss zugeben, ich hatte schon befürchtet, dass bei so schlechtem Licht, das saubere Ansprechen ( mir persönlich sehr wichtig) mit der MLT&T-Optik 2,5-10x56 nicht mehr möglich sein würde.
Ich hatte noch keinerlei Erfahrung mit dem Glas 2,5-10x56 Nachtfalke, bin jetzt sehr positiv überrascht und mit meiner neuen Zieloptik
MLT&T 2,5- 10x 56 Nachtfalke sehr zufrieden.
Nachdem ich nun die Optik über einen längeren Zeitraum auf "Herz und Nieren" testen konnte, komme ich zu folgendem Gesamturteil:
Da passt einfach Alles.
Waidmannsheil
Egon Schönig

Der Mond war zwar erst halb voll, aber die Luft war klar, der Himmel wolkenfrei und: in der letzten Zeit waren regelmäßig Sauen an der Kirrung.
Jetzt sollte sich der Nachtfalke bewähren. Ich hatte das Glas zwar schon getestet und war zufrieden. Aber der wahre Wert eines Zielfernrohrs zeigt sich doch erst am Wild.
21:20: vorsichtig trat ein einzelner Überläufer Keiler auf die Lichtung, will sich aber nicht breit stellen. Im Glas konnte ich ihn gut ansprechen. Die Konturen traten klar hervor. Der wäre genau richtig. Endlich stand er breit, der scharf umrissene Leuchtpunkt genau auf dem Blatt. Ausatmen – abziehen. Was ist das? Kein Knall! Pleiten, Pech und Pannen!!!
Ich hatte nicht entsichert...
Ok, shit happens.
Zum Glück hatte die Sau nichts von meinem Missgeschick bemerkt. Aber nun musste ich wieder warten bis er breit stand. Und wie zur Strafe verschlechterten sich die Bedingungen: Wolken zogen auf. Das Licht wurde schwächer. Aber der Nachtfalke bewährte sich immer noch kann ich klar sehen. Endlich stand der Keiler wieder breit. Die Sicherung war auch umgelegt. Der Leuchtpunkt ruhte auf dem Blatt – jetzt musste ich nur noch ruhig durchziehen. Aber was war das? Der Keiler wirft auf, bläst kurz, wie empört und war mit einem Sprung im Dunkel verschwunden.
Ich kam gar nicht dazu mich zu ärgern, denn schon rumpelte es mächtig in der Dickung. Wie aus dem Nichts trampelte eine Rotte von 8 Sauen über die Lichtung. Ein mächtiges Getöse, Geschnaufe und Geblase. Wieder in den Anschlag und konnte ich mir die Sauen, trotz schlechter werdenden Lichtes durch meinen Nachtfalken genau ansehen. Da wäre schon was dabei gewesen. Frei stand aber nur das stärkste Stück – das wird wohl die Leitbache sein, dachte ich. Die war natürlich tabu. Also ließ ich meinen Nachtfalken über die anderen Stücke wandern. Immer noch sind die Konturen klar zu erkennen, da war immer noch ein Schuss möglich. Aber als wollten sie mich foppen, ballen sich die Sauen zu immer neuen Haufen. Eine halbe Stunde lang tanzen sie in immer neuen Gruppierungen über die Lichtung. Stand endlich mal eine frei, dann in so ungünstigem Winkel, dass ein sauberer Schuss guten Gewissens nicht möglich war.
Zum passenden Abschluss dieses Jagdabends kam es wie es kommen musste: der Wind drehte. Die Leitbache wirft auf, ein kurzes Waff und verschwunden war die ganze Rotte.
Immerhin: der Test für mein neues Zielfernrohr ist bestens ausgefallen.
Am nächsten Abend sollte es mich dann doch noch zum Erfolg führen.Pünktlich zur selben Zeit wie am Vorabend tauchte das einzelne Stück wieder an der Kirrung auf. Zwar waren die Bedingungen nicht so günstig, ein Dunstschleier am Himmel nahm dem Mond einen Teil seiner Leuchtkraft. Aber wieder bestätigte sich der gute Eindruck, den mein Nachtfalke schon am gestrigen Pleitenabend hinterlassen hatte. Die Konturen der Sau waren klar. Das Ziel ließ sich zufrieden stellend erfassen.
Diesmal musste ich nicht lange warten. Bald stand der Keiler breit. Der Leuchtpunkt lag auf dem Blatt. Der Schuss brach und ...